Schönheit II
Herausgegeben von Martin Seidel und Jürgen Raap

In der umfangreichen, auf zwei Bände angelegten Dokumentation (erster Teil in Band 191, 2008) befassen sich Martin Seidel und Jürgen Raap mit den Bedeutungen und Bezugssystemen von „Schönheit“. Einig sind sich die Herausgeber und Autoren darin, dass Schönheit nicht nur „schön“, nicht nur Geplänkel und Ausflucht, sondern wichtig, sogar lebens- und überlebenswichtig ist. Gleichwohl herrscht kein Konsens darüber, was Schönheit ist, wo sie schön, bedeutend, zweckmäßig und erlaubt, und wo sie kitschig, unbedeutend, unzweckmäßig und unerlaubt ist.
Die versammelten Beiträge spüren den vielfältigen Verwurzelungen und Verzweigungen von Schönheit in Kunst und Natur, in Kunst und Alltag nach, sie beschreiben Erscheinungsweisen und räumen Vorurteile aus dem Weg. Zu den Autoren dieses Bandes gehören neben den Herausgebern Heinz-Norbert Jocks (der ein ausführliches Interview mit der französischen Künstlerin Orlan führte), Gerhard Johann Lischka (der über die Ästhetik von Kühlerhauben reflektiert) und Birgit Richard (die sich der Darstellung weiblicher Schönheit in R’N’B/Hiphop Clips widmet).
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Band 192, 2008, S. 38
Jürgen Raap und Martin Seidel
Schönheit II
Editorial
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Band 192, 2008, S. 41
Martin Seidel
Widerstand der Ästhetik
Die Selbst-Verpflichtung der Schönheit
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Band 192, 2008, S. 50
Jürgen Raap
Selbstinszenierung
Body Art und körperliche Eingriffe
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Band 192, 2008, S. 58
Heinz-Norbert Jocks
Die Frau in der Revolte gegen die Schönheit
Ein Gespräch mit Orlan
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Band 192, 2008, S. 76
Martin Seidel
Fluss und Überfluss
Schönheit in Form, Farbe und Material
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Band 192, 2008, S. 92
Jürgen Raap
Die vereinheitlichte Schönheit
Sozial-kulturelle Standardisierung und künstlerische Übersetzung
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Band 192, 2008, S. 100
Gerhard Johann Lischka
Kühle(r)schönheit
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Band 192, 2008, S. 105
Birgit Richard
Hiphop Honeys strike back!
Unmarkierter Raum für weibliche Schönheiten im R´N´B/Hiphop Clip
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Schönheit I
Herausgegeben von Martin Seidel und Jürgen Raap
In der auf zwei Bände angelegten Dokumentation (zweiter Teil in Band 192, 2008) befassen sich Martin Seidel und Jürgen Raap mit den Bedeutungen und Bezugssystemen von „Schönheit“. Für die Herausgeber ist Schönheit die Kategorie, die als ästhetischer Mehrwert Kunst zur Kunst macht. Deren globales Vorhandensein, ihre unvereinnahmbare Einzigartigkeit und ihre sich weder auf Stile noch auf bestimmte Darbietungsformen festlegenden künstlerischen Möglichkeiten sollen in dieser Dokumentation herausgearbeitet werden.
Die Beiträge und Interviews handeln von den vielfältigen Verwurzelungen der Schönheit in Kunst und Natur, vom Starkult und von Maskeraden, von Inszenierungsfragen in der Body Art, vom Verhältnis zu Gesellschaft und Politik, von ästhetischen Systemen, Hyperästhetizismen sowie von ihren Aneignungen in den Popkulturen. Zu den Autoren zählen neben den Herausgebern Heinz-Norbert Jocks, Gerhard Johann Lischka und Birgit Richard.
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Band 191, 2008, S. 38
Jürgen Raap und Martin Seidel
Schönheit I
Editorial
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Band 191, 2008, S. 40
Martin Seidel
Kunst und Schönheit – eine schwierige Liaison
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Band 191, 2008, S. 62
Jürgen Raap
Übergangscharakter
Wandlungen der Schönheitsideale in der bürgerlichen Gesellschaft
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Band 191, 2008, S. 78
Martin Seidel
Privileg und Vorurteil
Schönheit als Verhandlungssache
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Band 191, 2008, S. 90
Jürgen Raap
Star-Kult und Maskerade
Image-Strategien und Rollentausch-Rituale
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Band 191, 2008, S. 104
Martin Seidel
Natur, Kunst und Künstlichkeit
Bezugssysteme künstlerischer Schönheit
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Band 191, 2008, S. 132
Jürgen Raap
Naturwahrnehmung
Physische Attraktivität und ihre Vergänglichkeit
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Band 191, 2008, S. 144
Martin Seidel
Magische Schönheit
Lothar Baumgarten im Bundespräsidialamt
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Band 191, 2008, S. 148
Heinz-Norbert Jocks
Die ästhetische Existenz
Ein Gespräch mit Markus Lüpertz
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Band 191, 2008, S. 162
Heinz-Norbert Jocks
Ohne Schönheit ist das Leben nicht denkbar
oder vom Verschwinden des Schönen.
Ein Gespräch mit Erich Wolfgang Skwara
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Ästhetik des Immateriellen II
Herausgegeben von Florian Rötzer

Markiert "Technoimaginäres" das "Ende des Imaginären?“, fragt Florian Rötzer seinen einleitenden Essay zu der zweiteiligen Dokumentation über eine "Ästhetik des Immateriellen" (erster Teil in Band 97, 1988).
"Nach der Lektüre des ersten Teils dürfte schon klar geworden sein, dass die Reflexion auf die ästhetische oder künstlerische Verwendung der neuen Technologien nicht die Absicht verfolgt, bedingungslos alles zu affimieren, was hier als unvermeidliche Anpassung an die Zukunft oder als irreversibler Bruch mit der Vergangenheit vor allem in theoretischer Hinsicht gern behauptet wird."
Es gehe vielmehr vor allem darum, die üblichen Fronten mit ihrer Grenzziehung zwischen Kunst und Technik, konservativer Trägheit und entschlossenem Futurismus aufzubrechen. Und damit eine Diskussion über die Konsequenzen für künstlerische Produktion und ästhetische Wahrnehmung anzuregen, die das Eindringen der neuen Technologien in die Alltagswelt mit sich bringt.
Künstler Peter Weibel, Germanist Friedrich Kittler und Literat Stanislaw Lem äußern sich in Interviews zum Thema; Gene Younblods Aufsatz "Metadesign", Frieder Nakes "Künstliche Kunst", Paul Virilios "Das öffentliche Bild" sowie Jean Pierre Jeudys "Autoskopie und Parodoxien des Videophilen" runden die Darstellung ab.
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Band 98, 1989, S. 108
Florian Rötzer
Synergie von Mensch und Maschine
Ein Gespräch mit Friedrich Kittler
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Band 98, 1989, S. 54
Florian Rötzer
Technoimaginäres -Ende des Imaginären?
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Band 98, 1989, S. 118
Jean Pierre Jeudy
Autoskopie und Paradoxien des Videophilen
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Band 98, 1989, S. 106
Paul Virilio
Das öffentliche Bild
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Band 98, 1989, S. 76
Gene Youngblood
METADESIGN
Neue Allianz und die Avant-Garde
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Band 98, 1989, S. 85
Frieder Nake
Künstliche Kunst
In der Welt der Berechenbarkeit
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Band 98, 1989, S. 95
Marc Le Bot
Medienkunst
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Band 98, 1989, S. 100
Florian Rötzer
Literatur als Simulation möglicher Welten
Ein Gespräch mit Stanislaw Lem
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Band 98, 1989, S. 60
Sara Rogenhofer und Florian Rötzer
Der Ausstieg aus der Kunst als höchste Form der Kunst
Ein Gespräch mit Peter Weibel
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Ästhetik des Immateriellen I
Herausgegeben von Florian Rötzer

Markiert "Technoimaginäres" das "Ende des Imaginären?“, fragt Florian Rötzer seinen einleitenden Essay zu der zweiteiligen Dokumentation über eine "Ästhetik des Immateriellen" (zweiter Teil in Band 98, 1989).
Immer mit dem Blick auf die Entwicklung der Kunst durchleuchtet er die Geschichte, in der die Bedeutung der Maschine eine ständig größere wird. Die zentrale Frage sei zunächst nicht, ob durch die neuen Technologien ästhetische Effekte erzielt werden können, sondern zunächst, in welcher Weise sie eingesetzt werden können und welche Veränderungen auf der sozialen und individuellen Ebene sie mit sich bringen, worauf ästhetische Strategien reagieren oder woran sie versagen.
Aufgenommen diese Dokumentation zum Verhältnis von Kunst und neuen Technologien wurden vorwiegend grundsätzliche, manchmal auch weit ausgreifende Überlegungen zu den damit möglicherweise einhergehenden neuen ästhetischen Konzepten und ihrer gesellschaftlichen Einbettung. Zu Wort kommen im ersten Band Jürgen Claus, David Galloway, Frank Popper, René Berger, Vilém Flusser, Louis Bec, Valie Export und Gillo Dorfles.
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Band 97, 1988, S. 110
René Berger
Kunst und neue Technologien
Die Axiologische Herausforderung
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Band 97, 1988, S. 64
Florian Rötzer
Technoimaginäres - Ende des Imaginären?
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Band 97, 1988, S. 75
Jürgen Claus
Medien - Parks - Labors
Aus der Praxis des Elektronischen Fin De Siecle
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Band 97, 1988, S. 86
David Galloway
Die Muse in der Steckdose
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Band 97, 1988, S. 97
Frank Popper
Künstlerische Bilder und die Technowissenschaft
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Band 97, 1988, S. 120
Florian Rötzer
Alle Revolutionen sind technische Revolutionen
Vilém Flusser im Gespräch
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Band 97, 1988, S. 132
Vilém Flusser
I. Szenen aus dem Familienleben
Zweites Szenario
Grossmutter
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Band 97, 1988, S. 136
Louis Bec
Zoosystemiker
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Band 97, 1988, S. 138
Louis Bec
Die Upokrinomene
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Band 97, 1988, S. 150
Sara Rogenhofer / Florian Rötzer
Mediale Anagramme
Valie Export im Gespräch
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Band 97, 1988, S. 160
Gillo Dorfles
Design zwischen Technik und Phantasie
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