Tendenzen der Zwanziger Jahre
Von Christos M. Joachimides, Bernhard Schneider, Dieter Hacker und Andreas Seltzer

Das herausragende Ereignis des Kunstsommers 1977 war, neben der documenta, das große Ausstellungsangebot der Europarats-Veranstaltung in Berlin „Tendenzen der Zwanziger Jahre“. Hat dieses auch didaktisch anspruchsvolle Mammutunternehmen neue Erkenntnisse über diese gar nicht so goldenen Jahre gebracht, oder wurden hier nur liebgewordene kunsthistorische (Vor-)Urteile und Irrtümer perpetuiert? Konnte die Schau ihren eigenen didaktischen Ansprüchen genügen? In vier Untersuchungen gehen Christos M. Joachimides („Dada in Europe“, Akademie der Künste), Dieter Hacker („Vom Konstruktivismus zur Konkreten Kunst“, Neue Nationalgalerie). Andreas Seltzer („Konfrontation von sachlich-realistischen und surrealistischen Bildern“, Orangerie im Schloss Charlottenburg) und Bernhard Schneider („Von der futuristischen zur funktionellen Stadt – Planen und Bauen in Europa 1913-1932“, Akademie der Künste) diesen Fragen nach.
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